Sonderausbildung im Detail

Sie haben Interesse an der Sonderausbildung „Pflege im Operationsbereich“? Oder Sie haben diese Sonderausbildung bereits gewählt? Dann gratulieren wir Ihnen zu dieser Entscheidung. Wir wollen Ihnen nachfolgend einen kurzen Überblick über dieses Bildungsangebot geben.

Start

  • Lehrgangsbeginn

    SAB-OP_Detail-1.jpg

    Am ersten Vormittag des Lehrgangs erhalten Sie alle wichtigen Informationen organisatorischer und inhaltlicher Art. Außerdem lernen Sie Ihre LehrgangskollegInnen und alle für Sie relevanten Personen und Räumlichkeiten des Campus Rudolfinerhaus kennen.

    Was Sie zu Beginn der Sonderausbildung in jedem Fall beachten sollten, ist die mögliche Anrechnung nachgewiesener Kenntnisse, also Kenntnisse, die Sie im Rahmen früherer Ausbildungen erworben haben. Ein Antrag für die Anrechnung einer Lehrveranstaltung muss innerhalb von vier Wochen nach Lehrgangsbeginn gestellt werden. Die Leiterin der Sonderausbildung überprüft die Gleichwertigkeit dieser Kenntnisse hinsichtlich Inhalt und Umfang und entscheidet über die Anrechnung.

  • Besuch der Lehrveranstaltung

    WB-Übersicht.jpg

    Mit Ausnahme der Monate Juli, August und Dezember findet der Unterricht in  14 Blockwochen, Montag bis Freitag, 8.30 – 15.45 Uhr (in Ausnahmefällen 16.30 Uhr) statt.  Phasen des theoretischen Inputs in Form von Vorträgen lösen sich mit selbstorganisierten Lernphasen, Diskussionen, Gruppenarbeiten, praktischen Übungen und Exkursionen ab.

    Der theoretische Unterricht umfasst all jene Bereiche, die für die verantwortungsvolle und herausfordernde Funktion im OP-Bereich maßgeblich sind. Dies sind Kenntnisse u.a. im Bereich der perioperativen Pflege, der Instrumenten- und Materialkunde, der Gestaltung von Organisationsabläufen,  der Hygiene und Medizintechnik ebenso wie zu Grundlagen der Pflegeforschung, Kommunikation und Ethik, sowie zu den vielfältigen medizinische Inhalten der chirurgischen Anatomie, Anästhesie, Allgemein- und Unfallchirurgie und spezieller chirurgischer Fachgebiete.

  • Prüfungen

     

    Prüfungen während der Sonderausbildung finden zumeist in mündlicher Form statt, einige Lehrveranstaltungen schließen mit einer Beurteilung der Teilnahme, Praktika mit einer schriftlichen Beurteilung ab. Dispensprüfungen können erforderlich werden, wenn in Lehrveranstaltungen mit Beurteilung der Teilnahme mehr als ein Drittel der Stunden versäumt oder die Mitarbeit mit „nicht genügend“ beurteilt wurde. Negativ beurteilte Einzelprüfungen und Dispensprüfungen können zweimal wiederholt werden.

  • Abschlussarbeit

    WB_Detail_3a.jpg

    Sie werden im Rahmen der Sonderausbildung eine schriftliche Abschlussarbeit zu einem selbstgewählten Thema Ihrer beruflichen Praxis verfassen. Unterstützt werden Sie dabei von einer Betreuerin / einem Betreuer. Darüberhinaus werden Sie im Rahmen der Lehrveranstaltung „Schreibwerkstatt“ bei der Erstellung der Abschlussarbeit begleitet. Für die Erstellung der Abschlussarbeit erhalten Sie selbstorganisierte Lernzeit im Ausmaß von 40 Unterrichtseinheiten zur Verfügung gestellt. Fragen zur Abschlussarbeit sind Teil der kommissionellen Abschlussprüfung.

  • Praktikum

    150727KatharinaSchiffl-0524.jpg

    Insgesamt umfasst die praktische Ausbildung mindestens 500 Stunden in verschiedenen chirurgischen Fachbereichen, wobei externe Praktika in der Regel 160 Stunden aufweisen. In Absprache mit Ihrem Dienstgeber kann die praktische Ausbildung auch in einem größeren Umfang für Sie individuell geplant werden. Aus organisatorischen Gründen kann es zu einer geringfügigen Überschreitung der gesetzlich geforderten Mindeststundenanzahl kommen. Praktikumsstunden, welche im Rahmen einer Grundausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege im operativen Bereich nachweislich erfolgreich absolviert wurden, können angerechnet werden.

    Für die Ausstellung des Zertifikates „Fachlehrgang Sterilgutversorgung Teil 1 und 2“ sind zusätzlich 40 Stunden Praktikum in einer validierten Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) erforderlich.

    Ihre Praktika sollen Ihnen die Möglichkeit bieten, das theoretisch Erlernte bei chirurgischen Eingriffen in unterschiedlichen medizinischen Fachbereichen in verschiedenen öffentlichen und privaten Einrichtungen umzusetzen. Praktika in der eigenen Einrichtung sind möglich, mindestens ein Praktikum im allgemein-/unfallchirurgischen Bereich sowie mindestens zwei Praktika in chirurgischen Spezialbereichen sind verpflichtend.

  • Abschlussprüfung

     

    Die kommissionelle mündliche Abschlussprüfung (der Zeitumfang beträgt ca. einen Halbtag) umfasst ein Prüfungsgespräch zur Abschlussarbeit sowie Prüfungen in den Fächern „Spezielle Pflege im Operationsbereich“ und „Allgemeine chirurgische Gebiete“ (allgemein- und unfallchirurgische Fachgebiete).

  • Abschlussfeier

    WB-Detail_7.jpg

    Ihr Lehrgangsabschluss wird gefeiert! Feiern ist uns wichtig und Teil unserer Kultur. Gerne können Sie Ihre Familie, FreundInnen und ArbeitskollegInnen einladen, um gemeinsam mit Ihnen zu feiern.

    Bei der Abschlussfeier erhalten Sie ein Diplom, Ihr Abschlusszeugnis inkl. Notenauszug zum theoretischen und praktischen Teil der Sonderausbildung sowie bei absolviertem Praktikum für den Fachlehrgang Sterilgutversorgung Teil 1 und 2 zusätzlich ein Zertifikat über diese Weiterbildung. Sie sind damit berechtigt, die Zusatzbezeichung „Pflege im Operationsbereich“ in Klammer nach der Berufsbezeichnung anzuführen.

Ich stimme zu, dass diese Seite Cookies für Analysen verwendet.

Mehr erfahren