Fachtagung 2013

„Patienten- und Angehörigenedukation – Aufgaben für Ausbildung und Praxis“

 

Patienten- und Angehörigenedukation zählt zusehends auch im deutschsprachigen Raum zu den wichtigen Aufgaben und Tätigkeiten von Pflegepersonen. Bei der Tagung wurde der Bogen von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen bis zur gelebten Praxis mit aussagekräftigen Beispielen gespannt.

Alle ReferentInnen machten deutlich, dass sich die derzeitigen Edukationsprogramme, ob in Universitätskliniken oder als innovative Einzelprojekte, auf einem guten Weg befinden und wichtig und wertvoll für die Weiterentwicklung des Pflegeberufes sind.

Prof.in Dr.in Angelika Zegelin (Pflegewissenschaftlerin, Universität Witten/Herdecke) stellte das Konzept der Patienten-/Familienedukation zu Beginn der Tagung vor. Sie betonte, dass Edukation wichtig ist, damit Menschen wieder Kontrolle über ihr Leben erlangen und so den Alltag in ihrem Sinne bewältigen können.

Dr.in Andrea Brenner, MNS (Dozentin, FHS St. Gallen) vertrat die Meinung, dass gerade in der Weiterbildung von Pflegepersonen das Bewusstmachen des eigenen Handelns und der eigenen Haltung in der Beratung/Schulung wichtig ist.

Kathrin Hirter (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Inselspital Universiätsspital Bern) präsentierte die Umsetzung und Implementierung des Rahmenkonzeptes PAEdu am Inselspital Bern und das Projekt „COPE-Edukationsprogramm für Eltern frühgeborener Kinder“.

Die erfolgreiche Umsetzung sowie erste Evaluationsergebnisse der Patienten- und Angehörigenedukation am Rudolfinerhaus wurde von Dr.in Andrea Smoliner, MNS (Leiterin der Stabstelle Pflegeentwicklung, Rudolfinerhaus Privatklinik) vorgestellt.

Anja Monn, BA (Gesundheitsförderin, Patienten-Informationszentrum, Marienhospital Stuttgart) sprach lebendig und spannend über die vielen Facetten der Arbeit in einem Patienten-Informationszentrum (PIZ).

Den Abschluss der Tagung bildete eine Podiumsdiskussion zum folgenden Thema „Welche Maßnahmen müssen in Österreich noch getroffen werden, damit Edukationsangebote für PatientInnen und pflegende Angehörige hilfreich sind?“

Alle Referate sind in einem Fachtagungsband, herausgegeben beim Verlag Facultas, nachzulesen.

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