Herzlich willkommen am Campus Rudolfinerhaus -
der ersten Adresse
für Bildung in der Pflege!


Unsere Bildungseinrichtung hat eine lange Tradition. Sie wurde 1882 von Dr. Theodor Billroth (1829–1894), einem berühmten Chirurgen des 19. Jahrhunderts, als die erste Krankenpflegeschule Österreichs gegründet. Der Errichtung der Bildungseinrichtung ging 1875 die Gründung des Rudolfiner-Verein – Rotes Kreuz voran. Der Zweck des Vereins ist die theoretische und praktische Aus- und Weiterbildung hochqualifizierter Pflegepersonen. Dazu wurde 1882 das Krankenhaus Rudolfinerhaus als Lehrkrankenhaus errichtet. Der Rudolfiner-Verein – Rotes Kreuz fungiert als Trägerverein des Campus Rudolfinerhaus.

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Mit unseren Bildungsangeboten nehmen wir direkten Bezug auf den sich aktuell vollziehenden gesellschaftlichen Wandel, der sich auf das Gesundheitswesen auswirkt. Dieser Wandel wird die Handlungsfelder und Kompetenzen der Pflege zunehmend erweitern. Beratung und Gesundheitsförderung sind wesentliche Aufgabenbereiche der Pflege. Die angesprochene Dynamik geht nicht nur mit einem höheren Bedarf an Pflegepersonal einher, sie verlangt aufgrund der komplexen Fragestellungen auch exzellent ausgebildetes Personal. Erst durch qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildungen kann gewährleistet werden, dass Pflege ihr gegenwärtiges und zukünftiges Potential nutzen und dem gesellschaftlichen Auftrag entsprechen kann.

Unser Anspruch ist es, Bildung für Pflegende auf diesem hohen Qualitätsniveau zu ermöglichen und unseren Beitrag zu nachhaltigen Antworten auf die Anforderungen des Gesundheitswesens zu leisten. Dabei achten wir darauf, die dem Rudolfinerhaus eigene Kultur, Bildung und Entwicklung hohe Bedeutung beizumessen und Bildungsprozessen Raum zu geben, zu leben und zu fördern. Unsere Ziele erreichen wir durch entsprechende Rahmenbedingungen, in erster Linie aber durch engagierte und kompetente MitarbeiterInnen und LektorInnen.

Was uns auszeichnet und was Studierende und TeilnehmerInnen unserer Bildungsangebote vorfinden, ist folgendes:

    • Wir sind seit über 130 Jahren modellhaft in der Entwicklung des Pflegeberufs.

      Wir sind die erste Bildungseinrichtung für Pflege in Österreich (gegründet 1882). Wir verfügen daher über die längste Erfahrung in der Lehre der Pflege.

      Innovation hat bei uns Tradition:

      • Wir sind die Geburtsstätte der Pflegewissenschaft in Österreich und bieten seit 2008 die Pflegeausbildung auf akademischem Niveau an.
      • AbsolventInnen unseres Hauses prägen und gestalten bis heute maßgeblich die Entwicklung des Pflegeberufes.
    • Wir fördern die Potentiale unserer Lernenden durch individuelle Betreuung.

      Wir verstehen Lernen als einen individuellen, aktiven und lebensbegleitenden Ent-wicklungsprozess, den wir gezielt unterstützen.

      • Wir bieten ein optimales Lernambiente durch das Arbeiten in kleinen Gruppen und durch Integration innovativer Lernkonzepte. Lernziele werden gemeinsam mit den Lernenden formuliert und verfolgt.
      • In der sehr gut ausgestatteten Bibliothek begleitet unsere Bibliothekarin die Lernenden bei Literaturrecherchen für schriftliche Abschlussarbeiten.
      • Ein wertschätzender Umgang miteinander ist uns wichtig.
    • Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ermöglicht das Erfahren und Umsetzen des theoretisch Erlernten.

      Ein gemeinsames didaktisches Konzept von Campus und Privatklinik Rudolfinerhaus garantiert einen optimalen Theorie-Praxis-Transfer.

      Dies wird erreicht durch

      • Anleitung in der Pflegepraxis durch Lehrende und ausgebildete PraxisanleiterInnen,
      • das gezielte Aufgreifen und strukturierte Bearbeiten von Lernsituationen,
      • Workshops in einer Lernwerkstatt als Vorbereitung auf reale Patientensituationen,
      • Lehrveranstaltungen unter Einbeziehung von ExpertInnen aus der Praxis.
    • Lehre und Praxis entwickeln sich aneinander und miteinander, was beide Anteile gleichermaßen bereichert.

      Diese Dynamik von wechselseitiger Impulsgebung und der Anspruch auf qualitativ hochwertige Pflege bewirken eine gemeinsame kontinuierliche, reflektierte und visionäre Weiterentwicklung.

      Wir fördern dies durch

      • die enge Zusammenarbeit in Arbeitskreisen für Ausbildung und Pflegepraxis,
      • den Austausch mit der Stabstelle für Pflegeentwicklung,
      • das Aufgreifen von Themen der Praxis in Bachelorarbeiten,
      • das Verfolgen von inhaltlichen Konzepten und Schwerpunkten wie „Evidence-based Practice“, „Patientenedukation“ und das gemeinsame Erstellen von Fort- und Weiterbildungsprogrammen.

      Diese gemeinsame inhaltliche Ausrichtung fokussiert unser Handeln auf eine patientenorientierte, forschungsgestützte und von einer Ethik des „Carings“ geleiteten Pflege.

Ebenso wie von der engen Zusammenarbeit zwischen Campus und Privatklinik, die erklärtes Ziel des Unternehmens Rudolfinerhaus ist, profitieren unserer Studierenden und die TeilnehmerInnen unserer Bildungsangebote von unserer Vernetzung und unseren Kooperationen mit ausgewählten Partnern. Sie sind maßgeblich mitverantwortlich für unseren Erfolg und die Umsetzung unserer Vorhaben. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle die äußerst gelungene und erfolgreiche Kooperation mit der Fachhochschule Wiener Neustadt, mit der wir seit 2010 den Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege führen.

Der Weg, die Grundausbildung in der Pflege auf tertiäres Niveau zu heben, wurde durch namhafte Persönlichkeiten dieses Hauses bereitet und beschritten. 2011 wurde die „Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege“ in „Campus Rudolfinerhaus“ umbenannt, womit der Entwicklung in Richtung einer Ausbildung auf akademischem Niveau Rechnung getragen wurde. Fortschrittliches und innovatives Handeln ist Tradition in diesem Haus. Gesellschaftlichen Entwicklungsbedarf zu identifizieren und eigene Entwicklungspotentiale zu erkennen, ließen und lassen das Rudolfinerhaus Pionierarbeit leisten.

Mir persönlich ist es ein Anliegen, den „roten Faden“ unserer Geschichte aufzunehmen und weiterzuführen, ich erachte Kontinuität und Entwicklung für gleichermaßen wichtig. Schön finde ich den Gedanken, dass die AbsolventInnen unserer Bildungseinrichtung MultiplikatorInnen sind und dass von Generation zu Generation etwas weitergegeben wird, was Wert ist, weitergegeben zu werden.

Dieses „Weitergebenswerte“ lässt sich für mich persönlich drei miteinander verbundenen und auch einander bedingenden Überzeugungen zuordnen, nämlich der Überzeugung von der Wichtigkeit der Bildung, der Wichtigkeit von Respekt, Wohlwollen und Toleranz Menschen gegenüber, die Basis jeder Vorstellung von patientenorientierter, individueller Pflege sind, und schließlich der Überzeugung, die Begeisterung für seinen Beruf lebendig halten zu können.

In diesem Sinne wünsche ich uns eine gute Zusammenarbeit und freue mich, Sie bei uns zu begrüßen.

Mag.a Elisabeth Sittner
Direktorin und Studiengangsleiterin

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